Wohnquartier Gutenberg Höfe Heidelberg

- Mehrfachbeauftragung 2005 . 1. Preis -

Bauherr: Hochtief Projektentwicklung Heidelberg GmbH

Planungs- u. Bauzeit: 2005 – 2011

BRI: 60.000 m³

Nutzfläche: 10.000 m²

173 Wohnungen

Kosten: 13 Mio. EUR


Der Name des Quartiers erinnert mit Johannes Gutenberg, dem Erfinder des Buchdrucks, an die ursprüngliche Nutzung des Areals durch die Heidelberger Druckmaschinen AG.
Der Beschluss zur Umwandlung des Geländes in Zusammenarbeit mit Hochtief Projektentwicklung GmbH in ein attraktives Wohnquartier fiel 2004.

Bergheim, Standort der Gutenberg Höfe, ist ein bunter, lebendiger Stadtteil, der sich in den letzten Jahren zu einem der gefragtesten Wohngebiete Heidelbergs entwickelt hat. Schulen und Kindergärten, Arztpraxen, Geschäfte jeder Art und Größe, Supermärkte und vieles mehr: Bergheim verfügt über eine lückenlose Infrastruktur. Auch die Freizeit-, Sport- und Kulturangebote wachsen ständig. Straßencafés, Biergärten und Restaurants laden zum entspannten Verweilen ein – Lebensqualität hat hier viele Facetten.

Helle, lichtdurchflutete Räume mit raumhohen Panorama-Fenstern, große Balkone bzw. Terrassen und Gartenanteile zeichnen das Stadtquartier aus.
Weitere Ausstattungs-Details: Parkettböden, hochwertige Sanitärausstattung, Breitbandkabel- und Telefonanschluss, Fußbodenheizung, Holz-Alu-Fenster, solarthermische Wassererwärmung, Personenaufzüge, extensive Dachbegrünung, Tiefgaragenstellplätze auf Wunsch uvm.

Die Häuser erfüllen alle aktuellen technischen Anforderungen an Schall- und Wärmeschutz; darüber hinaus wurden auf Wunsch des Auftraggebers die erhöhten Anforderungen der deutschen KfW-Förderbank für „KfW-Energie-Sparhäuser 60“ eingehalten.

Auf dem 8.400 Quadratmeter umfassenden Gebiet entstanden 13 fünf- und sechsgeschossige Wohnhäuser mit insgesamt 173 Wohnungen, die in ihrer Größe von 30 bis 155 Quadratmetern variieren.

Die Wohnungen des letzten von drei Bauabschnitten wurden Ende 2010 an die Käufer übergeben.

Das Städtebauliche Konzept des Quartiers schirmt die Wohnungen der Gutenberghöfe gegen den Verkehrslärm ab. Der Blockrand wird entlang der Grenzen geschlossen, wodurch ein hochwertiger, geschützter Innenbereich entsteht, in dem vier weitere Wohngebäude liegen.

Die Solitäre im Innenbereich der Bebauung bilden 4 unterschiedlich geprägte Höfe, die durch ihre differenzierte Gestaltung und unterschiedlichen Qualitäten zum Treffen und Spielen genauso einladen wie zum kontemplativen Genießen der Gartenanlagen.
Durch einen Sockel abgehoben liegen geschützte private Terrassen und Gärten der Erdgeschosswohnungen. Sie sind durch Grünfilter und kleine Gartenmauern von den halböffentlichen Bereichen abgeschirmt.

Die einfache Gebäudestruktur erlaubt ein hohes Maß an Flexibilität in der Grundrissgestaltung. Entsprechend vielfältig ist das mögliche Wohnungsangebot mit dem man auf individuelle Käuferwünsche und unterschiedliche Marktsituationen reagieren kann.
Es stehen von der Ein- bis zur Fünfzimmerwohnungen alle Wohnungsgrößen zur Verfügung; bei der Grundrissgestaltung wurde großer Wert darauf gelegt, dass sich die Wohnungen zwischen gegenüberliegenden Fassaden spannen. So ist in allen größeren Wohnungen eine Zonierung in Wohn- und Individualbereich bei gleichzeitiger Möglichkeit der Querlüftung gegeben.

Fotos: Stephan Baumann und Manfred Zentsch