Neubau einer Kindertagesstätte mit 6 Gruppen, Darmstadt-Eberstadt

 
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Neubau einer Kindertagesstätte mit 6 Gruppen
Darmstadt-Eberstadt

Der Baukörper ist in zwei Bereiche gegliedert: zum Platz hin die Nebenraumzone mit massiven Wänden, zum Aussengelände hin die Gruppenräume als Stahlbeton-Skelettkonstruktion mit leichten Trennwänden und nichttragenden Fassaden. Vorgelagert ist eine Balkonzone, die dem Zugang zum Aussengelände und als Fluchtweg aus den Gruppenräumen dient.

In der Kita werden 90 Kinder im Alter von 0 bis zu 7 Jahren in sechs Gruppen betreut:

- 3 Gruppen für die Altersklasse 0 - 3 Jahre je 10 Kinder = 30 Kinder im EG

- 3 Gruppen für die Altersklasse 3 - 7 Jahre je 20 Kinder = 60 Kinder im OG

Im EG ist die Betreuung der unter 3-jährigen mit den dazugehörigen Räumen vorgesehen, im OG die der über 3-jährigen. Die Küche im EG und der Mehrzweckraum im OG dienen beiden Bereichen; die Einheit aus Mehrzweckraum und Küche ist auch außerhalb der Öffnungszeiten der Kindertagesstätte nutzbar.

Der Mehrzweck- und der gegenüberliegende Gemeinschaftsraum im OG können durch Wegfahren der mobilen Wände unter Einbeziehung des Flurs zu einer großen Funktionsfläche zusammengeschaltet werden.

Konstruktion:

Die Tragkonstruktion wird massiv in Mauerwerk und Stahlbeton ausgeführt. Leichte Trennwände sind in Trockenbauweise geplant, die nichttragenden Fassaden in Holzelementbauweise mit Aussenbekleidungen aus Holzwerkstoffplatten.

Barrierefreiheit:

Alle Zugänge sind schwellenlos geplant. Die vertikale Erschließung erfolgt über den dem Foyer zugeordneten barrierefreien Personenaufzug.

Außenspielgelände:

Das Gelände wird durch einen Spielhügel mit Wasserlauf, über den auch der Zugang aus dem OG stattfindet, gegliedert. Um den Hügel herum gibt es einen befestigten Rundkurs, der mit Spielfahrzeugen und Rollschuhen befahren werden kann. Alle weiteren Freiflächen sind bis auf die Terrasse vor den Gruppenräumen im EG mit Rasen oder wassergebundener Decke versehen oder werden als Sandkasten genutzt.

Die Spielflächen sind durch die Bepflanzung in Bereiche für die verschiedenen Altersstufen gegliedert und mit entsprechenden Spielgeräten versehen.

Am Nordende des Geländes wird in Verlängerung der Ostfassade ein Schuppen zu Lagerung der Außenspielgeräte vorgesehen, der den Höhensprung zwischen Außenspielgelände und Boskoop Weg mit aufnimmt.

 

Fotos: Nicolas Meiringer